Implantante wechseln in Essen: e-sthetic

Implantatwechsel nach Brustvergrößerung

Nach einer Brustvergrößerung können sehr verschiedene Gründe für einen Implantatwechsel vorliegen. Bei manchen Patientinnen besteht nach einer gewissen Zeit der Wunsch nach einer weiteren Volumenzunahme. Bei anderen entwickeln sich unschöne Veränderungen der Brust nach Schwangerschaften oder Gewichtsreduktionen.

 

Medizinische Gründe für einen Implantatwechsel

Ein medizinischer Grund für einen Implantatwechsel liegt bei einer Kapselfibrose vor. Eine Kapselfibrose ist eine Fremdkörperreaktion, bei der um das Implantat herum eine verdickte Kapsel aus Narbengewebe entsteht.  Folglich entsteht eine Verhärtung des Bindegewebes und auch der Brust.

Die Entstehung einer dünnen Kapsel um ein Implantat (bzw. einen Fremdkörper) ist eine ganz natürliche Immunreaktion des Körpers. Sie fixiert das Implantat und ist von ähnlicher Konsistenz wie das Brustbindegewebe. Bei Implantaten der ersten Generation in den 70er und 80er Jahren entstand eine Kapselfibrose in ca. 30% der Fälle. Diese erhöhte Fremdkörperreaktion war sehr wahrscheinlich auf Entzündungsreaktionen durch eine Mikro-Besiedlung der Implantate mit Bakterien zurückzuführen.

Bei neueren Implantaten liegt die Kapselfibrose-Rate weltweit nur noch bei ca. 5%. Dies liegt zum einen an modernen Implantaten mit texturierter Oberfläche, zum anderen an neueren Operationsmethoden.

In der Essener e-sthetic Klinik haben wir gegenwärtig (Stand April 2018) keinen registrierten Fall einer klassischen, revisionspflichtigen Kapselfibrose seit Neugründung im August 2015 verzeichnet. Dies ist nicht zufällig, sondern u.a. auf verschiedene Faktoren zurückzuführen:

  • ideale räumliche Voraussetzungen mit einem hochmodern ausgestatten OP-Saal
  • sehr hohe Hygienestandards mit z.B. OP-Saal ohne Wandfliesen (fugenlos) und mit Reinraumlufttechnik (OP-Hygieneklimadecke Klasse I)
  • Verwendung ausschließlich anerkanntester Verbrauchsmaterialien
  • Einsatz hochwertigster Silikon-Implantate
  • Ausleitung von sehr komfortablen Wunddrainagen zur Ableitung von Wundwasser und Restblut
  • gewebeschonende OP-Techniken
  • bevorzugte Lage der Implantate submuskulär/subfaszial und dual plane
  • engmaschige postoperative Befundkontrollen durch Ihren Operateur Dr. Daniel Talanow

Sollte es dennoch zu einer Kapselfibrose kommen, kann ein Austausch der Implantate die verschiedenen Beschwerden lindern.

Aus medizinischer Sicht muss ein Implantatwechsel nach 10 Jahren nicht mehr zwangsweise durchgeführt werden. Früher ging man davon aus, dass ein Brustimplantat bis zu 10 Jahre hält, dann riet man zu einem prophylaktischen Wechsel. Doch deutliche Verbesserungen in der Herstellung und Verarbeitung des Silikons führten zu deutlich belastbareren Implantaten.

Grund für die längere Lebensdauer ist zum einen die bessere Beschaffenheit der Hülle, welche bei den von uns verwendeten Firmen aus mehreren Schichten besteht und an der Oberseite texturiert (angeraut) ist. Zum anderen besteht der Gelkern unserer Implantate aus kohärentem, also verfesstigtem, Silikongel. Während ältere Modelle mit Flüssiggel bei Rissen der Implantathülle auslaufen konnten, weisen die heutigen Implantate somit eine deutlich verbesserte Stabilität und einen höheren Auslaufschutz auf.

 

Implantatwechsel aufgrund persönlicher Gründe

Die persönlichen Gründe für einen „ästhetischen“ Wechsel der Brustimplantate sind ähnlich vielfältig wie bei der Entscheidung für eine Brustvergrößerung. So kann der Wunsch der Patientin vorliegen, die Form und/oder die Größe ihrer Brust zu verändern. In den meisten Fällen berichten die Frauen dann über stattgehabte Schwangerschaften, Gewichtsverluste oder Veränderungen im normalen Alterungsprozess. Das kann dazu führen, dass die Implantate absinken und die Brust nicht mehr die ursprüngliche ideale Form und Größe hat.

In diesen Fällen könnte ein reiner Implantatwechsel mit und ohne Fachwechsel oder eine Kombination aus Implantatwechsel und Straffung der Brust zum besten Ergebnis führen. Welches Verfahren für Sie das beste ist, wird Ihnen Herr Dr. Talanow in einem persönlichen Beratungsgespräch gerne anhand von Vorher- und Nachherfotos erläutern.

 

Platzierung der Implantate / Fachwechsel von Implantaten

Bei einer Brustvergrößerung wird chirurgisch auf der Brustrückseite ein Raum zur Aufnahme der Implantate geschaffen, in welchen diese eingesetzt werden. Anatomisch betrachtet gibt es dabei verschiedene Implantatlagen. Am häufigsten werden die Implantate dabei in unserer Klinik unter dem großen Brustmuskel platziert. Wenn die Größe der Implantate und das Bindegewebe der Patientin es erlauben, werden nach unten hin zudem die Faszie des geraden und ggf. auch des schrägen Bauchmuskels mobilisiert, damit eine möglichst gute Weichteilabdeckung erreicht werden kann. In so einem Fall liegt das Implantat subpektoral/subfaszial.

Ist es aus anatomischer Sicht nicht sinnvoll oder nicht möglich die Faszie zu heben, liegt das Implantat dual plane, d.h. oben unter dem Brustmuskel und unten unterhalb der Drüse. Richtig durchgeführt, erzielt man mit beiden Techniken die langfristig stabilsten und optisch auch schönsten Ergebnisse mit gleichzeitig geringster Kapselfibroserate. Langzeitverläufe von uns operierter Patientinnen können Sie sich gerne auch auf unserem Pinterestprofil anschauen, alle gezeigten Patienten gaben freundlicherweise die Zustimmung zur Darstellung. Eine Mobilisation des Sägemuskels (M. serratus anterior) zur zusätzlichen Implantatbedeckung sehen wir in der Mehrzahl der Fälle als nicht sinnvoll an, da dieser zum einen kein flach-planer Muskel ist und ggf. sonst in einer Krafteinschränkung der Schulterblattdrehung resultieren könnte.   

Weniger häufig setzen wir die Implantate rein subglandulär, das ist die Position der Silikonkissen direkt und ausschließlich hinter der Brustdrüse und vor dem großen Brustmuskel. Hierbei kann es gelegentlich bei zu schweren Implantaten und einem eingeschränkten Bindegewebe zum Absinken der Implantate kommen, sodass die gesamte Brust hängender wirkt. Zudem ist hierbei die Kapselfibroserate sowie die Tastbarkeit/Sichtbarkeit der Implantate höher. 

Bei einem Implantatwechsel ist es gelegentlich sinnvoll, einen Fachwechsel vorzunehmen, insbesondere wenn die Implantate unter der Drüse lagen und eine Kapselfibrose vorlag. Nach der Operation können dabei Schmerzen auftreten, die einem Muskelkater sehr nahekommen.

 

Implantatwechsel in der e-sthetic Privatklinik

In unserer Klinik wurden alle aktuellen Empfehlungen und technischen Vorgaben des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene (BZH) umgesetzt. Durch die sehr hochwertige Ausstattung unserer OP-Abteilung mit neuesten Operationsgeräten und einer Raumluftklasse I - Klimatisierung haben Sie höchste Sicherheit für Ihren ästhetischen Eingriff.

Zudem verwenden wir in der e-sthetic Klinik in Essen nur weltweit bestens anerkannte und sichere Silikonimplantate (Firmen: Allergan und Mentor). Diese können bei Beschwerdefreiheit und zufriedenstellender Optik dauerhaft in Ihrer Brust verbleiben und brauchen nicht ausgetauscht zu werden.

Für Ihr persönliches Wohlbefinden sorgen neben diesen medizinischen und hygienischen Maßnahmen klimatisierte und liebevoll eingerichtete Räume. Dadurch entsteht ein gemütliches und individuelles Ambiente.

Persönliche Wünsche und Bedürfnisse werden bei der Planung Ihrer Behandlung ebenfalls berücksichtigt. Das erfahrene und sehr fürsorgliche Personal macht Ihren Aufenthalt zusätzlich so komfortabel wie möglich.

Sie sind interessiert an einem Implantatwechsel? Dann vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin unter der oben angegebenen Telefonnummer!

Das gesamte e-sthetic Team freut sich auf Sie!

Implantatwechsel in Essen bei e-sthetic
Mindestalter 18 Jahre
Narkoseart Vollnarkose
Aufenthalt stationär
OP-Dauer ca. 1,5-4 Stunden
Arbeitsfähigkeit nach ca. 1-2 Wochen 
Sport/Sauna/Vollbäder      nach 6 Wochen

Häufig gestellte Fragen und Antworten bzgl. eines Implantatwechsels:

Wie läuft ein Implantatwechsel genau ab?

Zunächst nimmt sich der Klinikleiter Dr. Daniel Talanow hinreichend Zeit für ein persönliches und ausführliches Beratungsgespräch. Hier wird zu Beginn der allgemeine Gesundheitszustand detailliert erfragt und die Brust untersucht und vermessen.

Wenn Sie im Besitz eines Implantatausweises sind, bitten wir Sie, diesen zur Beratung mitzubringen. Wichtig für das Erstgespräch sind natürlich Ihre Vorstellungen bzgl. des Ergebnisses eines Implantatwechsels:

  • Wie wünschen Sie sich die Brust?
  • Kleiner oder größer?
  • Soll ein Fachwechsel durchgeführt werden?
  • Wie soll die Form sein?
  • Denken Sie über eine zusätzliche Straffung nach?

 

In Abhängigkeit von Ihren Wünschen und den vorliegenden anatomischen Bedingungen wird Dr. Talanow ein für Sie ideales OP-Verfahren erarbeiten. Zudem wird er Ihnen vergleichbare Vorher-/ Nachher-Fotos von seinen operierten Patientinnen zeigen. Diese haben selbstverständlich zugestimmt, dass diese Bilder zu Anschauungszwecken verwendet werden dürfen.

Im Verlauf des Gespräches werden alle für Sie relevanten Fragen ganz in Ruhe beantwortet werden. Interessant könnten dabei Themen wie z.B. der Narbenverlauf, die Größe und Lage der Implantate und das voraussichtliche optische Endergebnis sein.

In einzelnen Fällen kann es sinnvoll oder notwendig sein, einen Implantatwechsel mit einer Bruststraffung zu kombinieren. In vielen Fällen wird dabei auch ein innovatives Drüsenlift mit einem sogenannten „inneren BH“ durchgeführt. Durch neuere spezielle Operationstechniken können beide Maßnahmen gewebeschonend an einem Tag durchgeführt werden. 

Am Ende geht Dr. Talanow auch auf die anstehenden Kontrolltermine und die postoperativen Verhaltensempfehlungen ein. Ebenso bespricht und erklärt er Ihnen die Gesamtkosten. Diese können nicht pauschal festgelegt werden, da sie von der jeweiligen Behandlung und dem damit verbunden Aufwand abhängig sind. Grundsätzliche Informationen finden Sie in unserem Blogbeitrag Kosten und Preise bei unterschiedlichen Schönheitsoperationen.

Welche Risiken gibt es bei einem Implantatwechsel?

Als spezielles Risiko kann bei einem Implantatwechsel in seltenen Fällen eine Implantatverschiebung sowie Implantatrotation auftreten. Falls im Rahmen des Implantatwechsels auch ein Fachwechsel durchgeführt werden sollte, können für wenige Tage nach der OP „muskelkaterähnliche“ Schmerzen auftreten.

In unserem Blog finden Sie weitere Informationen rund um die Risiken bei Schönheitsoperationen.

Was sollte man nach einem Implantatwechsel beachten?

Ähnlich wie bei einer normalen Brustvergrößerung, empfehlen wir in den ersten zwei Wochen postoperativ die Oberarme möglichst nicht über die Schulterhöhe zu heben. Tragen Sie bitte keine zu engen Oberteile (erschwertes An- und Ausziehen). Heben Sie für diese Zeit möglichst auch keine schwereren Gegenstände.

Ab dem ersten Tag nach dem Implantatwechsel können und dürfen Sie unterhalb der Brust duschen. Komplett duschen, d.h. auch inklusive der Brust, sollten Sie erst nach der Fadenentfernung nach zwei Wochen.

Ab der sechsten Woche nach Ihrer OP beginnen Sie mit eigenständig durchzuführender Narben- und Implantatmassage. Dies wird Ihnen Dr. Talanow im Rahmen der geplanten Nachkontrollen ausführlich zeigen.

Mit normalem Sport z.B. Joggen dürfen Sie nach sechs Wochen beginnen. Mit brustintensiven Sportarten sollten Sie bis zum dritten Monat warten.