Mammographie

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust und wird zur Brustkrebsfrüherkennung eingesetzt. In Deutschland können Frauen ab dem 30. Lebensjahr die Brust und Achselhöhlen durch ihren Gynäkologen einmal im Jahr abtasten lassen. Bei Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr werden Mammographie-Untersuchungen alle zwei Jahre empfohlen. Wie die beiden nachfolgenden Bilder zeigen, ist eine Mammographie nach einer Brustvergrößerung weiterhin möglich.

Mastodynie

Unter diesem Wort werden zyklusabhängige Schmerzen im Brustgewebe zusammengefasst. Hierunter fallen stechende oder brennende Schmerzen in der Brustdrüse, lokale Berührungsempfindlichkeit, ein Ziehen bzw. Spannungsgefühl oder ein lokaler Druckschmerz. Treten solche Symptome zyklusunabhängig auf, bezeichnet man diese gewöhnlich als Mastalgie.

Mastopexie

Das ist der medizinische Fachbegriff für eine Bruststraffung. Oft kommt es durch Alterungsprozesse, nach größeren Gewichtsreduktionen sowie Schwangerschaften und Stillzeiten zu einem Verlust an Elastizität sowie Spannkraft mit nachfolgendem Absinken des Brustgewebes. Für eine sichere Korrektur mit langanhaltenden Ergebnissen stehen heutzutage sehr unterschiedliche und innovative OP-Techniken zur Verfügung.

MDK

Abkürzung für: "Medizinischer Dienst der Krankenversicherung". Zu seinen Kernaufgaben gehören unter anderem die Begutachtung für die Kranken- und Pflegeversicherungen, Verfahrensberatungen und Qualitätsprüfungen. In der Plastischen Chirurgie entscheidet z.B. der MDK auch bei gesetzlich versicherten Patienten, ob eine körperstraffende Operation (Bruststraffung, Bauchstraffung, Oberarmstraffung, Oberschenkelstraffung etc.) nach einer massiven Gewichtsreduktion oder einem bariatrischen Eingriff finanziell übernommen wird.

MJA (syn. JMA)

Abkürzung für: „Mamillen-Jugulum-Abstand“. Damit ist der Abstand in cm zwischen der Brustwarze und der Drosselgrube am unteren Hals gemeint (siehe Foto). Dieser Wert hat eine große Bedeutung bei der exakten Planung einer Brust-OP.

Mommy Makeover

Viele Frauen beklagen nach einer Schwangerschaft oftmals unschöne Formveränderungen an ihrem Körper. Das Ziel eines "Mommy Makeover" ist es, durch eine Kombination von Eingriffen diesen Frauen ein besseres Körpergefühl zu geben. Zu den häufigsten OP´s zählen dabei:

Montgomery-Drüsen

Unmittelbar um die Brustwarze herum befinden sich die sog. Montgomery-Drüsen (syn. Glandulae areolares oder Tubercula Montgomery). Hierbei handelt es sich um Talgdrüsen, welche bei stillenden Müttern für einen guten Hautschutz und beim säugenden Kind für einen besseren Luftabschluss sorgen.

MRT (Magnetresonanztomographie)

Die Abkürzung MRT (syn. MR) steht für "Magnetresonanztomographie". Dabei werden durch starke Magnete im MRT-Gerät die Wasserstoffkerne/Protonen des Körper-Gewebes resonant angeregt. Es entstehen dabei messbare Signale, welche dann in Schnittbilder umgerechnet werden können. Eine MRT arbeitet somit ohne Röntgenstrahlung oder ionisierende Strahlen. Neben der Mammographie wird eine MRT nach einer Brustvergrößerung zur genaueren radiologischen Diagnostik bei unklaren Brustbeschwerden (z.B. Verdacht auf eine Kapselfibrose) eingesetzt.