Blogbeiträge der Schönheitschirurgie e-sthetic in Essen

Hängebrüste - Ursachen und Korrektur für abgesunkene Brüste

Die Hauptursache für Hängebrüste (syn. Ptosis mammae, Brustptotis, Mastoptosis)  ist ein geschwächtes Bindegebe, welches für eine erschlaffte Brust  sorgt.

Mediziner sprechen dann von einer ptotischen Brust, wenn die Brustwarze auf der gleichen Höhe bzw. unterhalb der Unterbrustfalte liegt.

Die Ursachen für die Schwächung des Bindegewebes sind dabei sehr vielfältig und variieren von Person zu Person. Die Folgen von Hängebrüsten sind aber zumeist gleich: sie werden von den betroffenen Frauen als unästhetisch angesehen, teilweise sinkt das Selbstwertgefühl und die empfundene Attraktivität auf ein Minimum.
In zahlreichen Zeitschriften und Social-Media-Kanälen werden häufig verschiedene, nicht-operative Behandlungsmethoden vorgestellt, zumeist aber mit eher zweifelhaftem Effekt bzw. Endergebnissen. In der e-sthetic® Privatklinik in Essen bieten wir Ihnen hingegen eine effektive Behandlungsmethode an: die operative Bruststraffung. Weiterhin kann auch eine Brustverkleinerung bzw. eine Brustvergrößerung zielführend sein, die Notwendigkeit klären wir in einem ausführlichen Vorabgespräch. Gerne informieren wir Sie schon einmal vorab in diesem Blogartikel ausführlich über Hängebrüste, deren Ursachen und über die Behandlungsmöglichkeit einer Bruststraffung!

Was genau versteht man unter Hängebrüsten?

Allgemein versteht man hierunter die Erschlaffung der Brust, ohne dabei zunächst genau den Schweregrad zu definieren.

Der Zustand der Erschlaffung wird in drei Grade unterteilt:

  • Grad 1: leichte Hängebrust. Dabei liegt der Mittelpunkt der Brustwarze auf gleicher Höhe bzw. leicht unterhalb der Unterbrustfalte.
  • Grad 2: mittelmäßige Hängebrust. Der Mittelpunkt der Brustwarze liegt circa 1-3 cm unterhalb der Unterbrustfalte. Zudem können bei größeren Oberweiten die Brustwarzen nach unten zeigen.
  • Grad 3: starke Hängebrust. Bei diesem Schweregrad liegt der Mittelpunkt der Brustwarze mehr als 3 cm unter der Unterbrustfalte. Hierbei zeigen auch die Brustwarzen kleinerer Brüste nach unten.

Neben diesen drei Schweregraden werden drei weitere Formen einer Hängebrust nach den Ursachen unterschieden. So resultiert die atrophische Hängebrust aus einer Gewichtsabnahme oder entsteht durch den natürlichen Alterungsprozess. Die hypertrophische Hängebrust hingegen entsteht durch eine Hormonstörung und äußert sich durch eine Überentwicklung des Drüsengewebes. Die dritte Form stellt die „Fetthängebrust“ dar. Wie der Name erahnen lässt, entsteht diese durch die Einlagerung von Fettgewebe in der Brust.


Wie entstehen Hängebrüste?

Wie bereits beschrieben, ist die Hauptursache von hängenden und schlaffen Brüsten ein geschwächtes bzw. schwächer gewordenes Bindegewebe. Dieser Vorgang wiederum kann eine Vielzahl an Ursachen haben.

Hängebrüste durch Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft sorgen die Hormone Östrogen, Progesteron und Oxytocin für zahlreiche Veränderungen im weiblichen Körper. Mit dem Beginn der Muttermilchproduktion sowie dem Milcheinschuss kurz nach der Geburt vergrößern sich die Brüste deutlich, teils um mehrere Körbchengrößen. Insbesondere das Anschwellen der Milchdrüsen wirkt sich hierbei deutlich auf das Volumen aus. Nach dem Abstillen verliert die Brust nach und nach an Volumen, das Bindegewebe schlafft ab und eine hängende Brust kann die Folge sein.

Hängebrüste im Alter

Durch normale Alterungsprozesse, d.h. ab einem Lebensalter von ca. Mitte 20, findet ein sukzessiver Abbau der elastinen und kollagenen Fasern statt. Das Ergebnis: die Haut verliert an Dehnfähigkeit und auch an Spannkraft. Dies lässt sich an zahlreichen Körperstellen beobachten und somit auch an der Brust. Humangenetische Studien amerikanischer Mediziner haben dabei ergeben, dass das Brustgewebe 2- bis 3-mal so schnell altert wie der Rest des Körpers.

Insbesondere in der Menopause kann dieser Effekt beobachtet werden. Dabei werden die nicht mehr benötigten Brustdrüsen und Milchkanäle kleiner. Zudem bildet der Körper weniger Kollagen. Der Volumenverlust verstärkt den Eindruck einer erschlafften Brust.

Hängebrüste durch große Oberweite

Eine große Oberweite kann die Entstehung von Hängebrüsten begünstigen. Durch das größere Gewicht der Brüste und der somit stärker einwirkenden Schwerkraft wird die Brust nach unten gezogen. Dies gilt selbstverständlich neben natürlichen Brüsten auch für Brustimplantate bei Implantatlage direkt unterhalb der Brustdrüse.

Hängebrüste durch genetische Faktoren

Genetische Einflüsse, wie etwa ein allgemein schwaches Bindegewebe, können auch zu Hängebrüsten führen, ohne die bereits erwähnten weiteren Ursachen. Dies versursacht neben der hängenden Haut auch bei einigen Personen sogenannte Dehnungsstreifen, da das schwache Bindegewebe eher zum Reißen neigt.

Weitere Faktoren, die die Entstehung von Hängebrüsten beeinflussen können, sind starke Gewichtsschwankungen, regelmäßiges Rauchen sowie Sonnenbaden ohne ausreichenden UV-Schutz. Auch ein schlechtsitzender BH oder regelmäßiger Sport ohne Sport-BH können bei Frauen mit größeren Brüsten zu einer übermäßigen Belastung des Bindegewebes führen. Dies kann in einer frühzeitigen Brustptosis resultieren.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Hängebrüsten?

Das Ziel einer Behandlung bei Hängebrüsten ist die Anhebung der Brustwarze über die Unterbrustfalte mit gleichzeitigem Anheben des Drüsengewebes. Hierzu können verschiedene chirurgische Eingriffe vorgenommen werden.

  • Bruststraffung: Die Bruststraffung ist die häufigste Methode, um schlaffen Brüsten wieder zu mehr Volumen und einer schönen Form zu verhelfen. Hier gibt es im Wesentlichen drei Arten von Straffungen: die periareoläre Bruststraffung, die I-Schnitt-Straffung und die T-Schnitt-Technik. Gerne informieren wir Sie hierüber umfangreicher auf unserer Seite zu Bruststraffungen in Essen.
  • Brustvergrößerung: Auch wenn dies im ersten Moment widersprüchlich klingt – eine Brustvergrößerung kann in seltenen Fällen bei der Behandlung von Hängebrüsten ein adäquates Mittel für ein gleichförmiges Volumen sein. Dies gilt zumeist für kleinere Brüste mit sehr wenig Hautüberschuss. Durch eine zusätzliche Straffung kann die Brustwarzenhöhe korrigiert bzw. die überschüssige Haut entfernt werden.
  • Brustverkleinerung: Eine Brustverkleinerung bei Hängebrüsten kommt immer dann in Frage, wenn die Brustptosis durch die Übergröße der Brüste ausgelöst wurde. Durch die Entfernung des überschüssigen Drüsengewebes wird das Volumen der Brust folglich verringert. Im Anschluss kann die überschüssige Haut entfernt und die Position der Brustwarze wieder korrigiert werden.

Ihr Ansprechpartner bei Hängebrüsten in Essen

Die e-sthetic® Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Essen/NRW ist Ihr idealer und renommierter Ansprechpartner für die operative Behandlung von Hängebrüsten. Mit unserer langjährigen Erfahrung, einem erstklassigen Team und einer modernen Ausstattung gewährleisten wir Ihren bestmögliche Behandlungsergebnisse.

Sie haben Fragen rund um das Thema Hängebrüste und deren Behandlung? Dann kontaktieren Sie uns gerne unter der Telefonnummer: +49 (0)201 857 879 80 oder senden uns eine E-Mail an: info@e-sthetic.de

 

e-sthetic® | Ihre Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Ärztliche Leitung Dr. med. Daniel Talanow

 

Stand: 08.06.2021

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