Blogbeiträge der Schönheitschirurgie e-sthetic in Essen

Professionelle Social Media Darstellung in der Medizin

Social Media in der Medizin

Obwohl der medizinische Bereich lange eher zögerlich mit den Themen Online-Präsenz und Social Media umgegangen ist, nutzen inzwischen immer mehr medizinische Einrichtungen soziale Medien. Der Vorstoß in diesen neuen Bereich wirft spannende Fragen auf. Wie werden soziale Medien im medizinischen Sektor genutzt? Welche Vorteile bieten sie für das ärztliche Fachpersonal sowie für Patientinnen und Patienten? Und wie sieht ein gelungener Social-Media-Auftritt für Kliniken und Praxen aus? Wir von der e-sthetic® Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Essen beantworten diese Fragen im Folgenden.

 

Wer nutzt soziale Medien und auf welche Art?

Rund 64 Minuten verbringen die Deutschen täglich in sozialen Medien. Laut einer Studie des Pharmakonzerns Harris Interactive besuchen fast 30 % der Ärztinnen und Ärzte Foren und Plattformen, um sich zu informieren oder mit Kollegen auszutauschen – Tendenz steigend. Patienten suchen online oft nach Rat zu allgemeinen medizinischen Fragen, recherchieren Praxen und Kliniken oder tauschen sich untereinander zu ihren Erfahrungen aus. Es fällt auf, dass die Ziele der beiden Parteien sich leicht unterscheiden. Während medizinische Fachkräfte vor allem den kollegialen Austausch suchen, wünschen sich Patienten sowohl den Dialog untereinander als auch Expertenmeinungen. Hierin steckt ein großes Potenzial für Kliniken und Praxen, die sozialen Medien als Schnittstelle zur bestehenden sowie zur potenziellen Patientenschaft zu nutzen.

 

Was macht einen gelungenen Social-Media-Auftritt aus?

Ein Profil in den sozialen Medien kann eine wichtige Brücke zwischen Patienten und medizinischen Fachkräften darstellen. Über Facebook, Instagram, YouTube und Co können Mediziner ihre Bekanntheit steigern und Nutzern unterhaltsamen sowie informativen Content bieten. Diese Netzwerke eignen sich vor allem für aktuelle Inhalte, die für Patienten interessant und relevant sind, beispielsweise:

  • Neues aus dem Betriebsalltag (Benefizveranstaltungen, Neueinstellungen, Betriebsferien etc.)
  • Updates aus der Forschung (Therapiemethoden, Techniken, Erkenntnisse etc.)
  • Reminder für Patienten (Kontrolluntersuchungen, Rezept-Hotlines, Impfsaison etc.)

Tiefschürfende fachliche Inhalte sind in sozialen Medien weniger gefragt. Diese können auf einem Unternehmensblog veröffentlicht und mit spannenden Teasern in den sozialen Medien beworben werden. So haben interessierte Patienten die Möglichkeit, sich weiter zu informieren, ohne dass der Social-Media-Auftritt mit Fachjargon überladen wird. Zudem bieten soziale Medien Raum zum Austausch und zur Diskussion. Damit diese Begegnungen für Ärzte und Patienten gleichermaßen zufriedenstellend verlaufen, gilt es jedoch einige Regeln zu beachten.

 

Woran erkennt man einen guten und seriösen Social Media Auftritt?

Darauf gibt es derzeit keine pauschale Antwort. Auch in der Ästhetischen Medizin geht es nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Der aktuelle Markt in der Schönheitschirurgie ist heute bereits vielfach und in Ballungszentren flächendeckend gesättigt. Das kann in Praxen und Kliniken den wirtschaftlichen Druck derart erhöhen, dass vereinzelt Ärzte und Geschäftsführer moralische, ethische und gesetzliche Grenzen überschreiten. Wir in der e-sthetic® Klinik legen großen Wert darauf, unseren Patienten wissenschaftlich fundierte Informationen zu geben und offen, ehrlich sowie respektvoll zu kommunizieren. Für unsere vorbildliche Social Media Arbeit der letzten Jahre wurden wir dafür mit dem praxis+award 2018 ausgezeichnet, welcher für herausragende Leistungen von ärztlichen Praxen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vergeben wird.

 

Welche Regeln gelten für Mediziner in sozialen Medien?

Wenn soziale Medien beruflich genutzt werden, kann die Grenze zwischen dem Professionellen und dem Privaten leicht verschwimmen. Damit Social Media die Patientenbindung stärkt, aber das Arzt-Patienten-Verhältnis nicht aus dem Gleichgewicht gerät, sollten Grauzonen bekannt sein und aktiv gemieden werden. Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat einige nützliche Richtlinien für Ärzte zum Umgang mit Social Media festgelegt. Hier die wichtigsten fünf Regeln im Überblick:

  • Berufliches und privates Profil trennen
  • Grenzen des Arzt-Patienten-Verhältnisses wahren
  • Ärztliche Schweigepflicht einhalten
  • Fernbehandlungsverbot beachten
  • Berufswidrige Werbung und produktbezogenen Aussagen vermeiden

Besonders das Fernbehandlungsverbot ist bei der Nutzung von Social Media im medizinischen Bereich immer wieder ein brisantes Thema. Das Gesetz besagt, dass Ärztinnen und Ärzte die individuelle medizinische Behandlung und Beratung nicht ausschließlich über Print- und Kommunikationsmedien durchführen dürfen. Das bedeutet, dass wir von der e-sthetic® Klinik Ihnen auf z.B. unseren Social-Media-Kanälen zwar allgemeine Informationen und Neuigkeiten zu unseren Fachbereichen wie der Brustvergrößerung oder der Faltenunterspritzung zur Verfügung stellen können, aber einen konkreten Rat zu Ihrer persönlichen Behandlung dürfen wir hier nicht erteilen.

 

Von Social Media zu Face to Face

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Thema Social Media in der Medizin oder wünschen sich einen professionellen medizinischen Rat von uns? Treten Sie mit uns in Verbindung! Sie finden uns auf allen gängigen sozialen Medien sowie natürlich in unserer Privatklinik in Essen, wo wir Sie gerne individuell vor Ort beraten. Unsere Expertise und langjährige Erfahrung sowie zahlreiche Auszeichnungen und positive Patientenbewertungen sprechen für sich. Ob telefonisch oder per E-Mail – vereinbaren Sie noch heute einen persönlichen Beratungstermin. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr e-sthetic® Team aus Essen

Stand: 10.09.2019

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