Blogbeiträge der Schönheitschirurgie e-sthetic in Essen

Medizinisches Peeling – für ein schöneres Hautbild

Medizinisches Peeling bei e-sthetic

Wenn von Herbst bis Frühjahr die sonnenarmen Tage gekommen sind, dann ist die richtige Zeit für eine revitalisierende Hautkur gekommen. Ein medizinisches Peeling ist nach wie vor eine der effektivsten Behandlungsverfahren.

 

 

Wie wirkt ein Peeling?

Wir verwenden in unserer Klinik am häufigsten eine hochkonzentrierte Fruchtsäure (Glykolsäure, AHA) und Trichloressigsäure (TCA). Die Fruchtsäure wirkt dabei in der Oberfläche der Haut und normalisiert eine übermäßige Verhornung der Haut. Das sorgt für eine Stimulation des Hautstoffwechsels. Die TCA sorgt zudem konzentrationsabhängig in tieferen Hautschichten für eine Eiweißfällung und intensiviert die AHA-Wirkung.

 

Wie wird ein Peeling durchgeführt?

Zunächst wird in einem Beratungsgespräch Ihre Haut fachärztlich untersucht und befundet. Es werden Vorerkrankungen als auch Vorbehandlungen erfasst und ein für Sie individueller Behandlungsplan erstellt. Bei entsprechender Indikation bespricht Dr. Talanow mit Ihnen ggf. auch ergänzende Maßnahmen. Hierbei sind insbesondere  BTX- und Hyaluronsäurebehandlungen zu nennen.

Wir empfehlen vor dem Beginn des Peeling-Zyklus eine Vorbehandlung der Haut, welche Sie ca. eine Woche vor dem eigentlichen Termin zu Hause beginnen sollten. Dafür waschen Sie abends vor dem Schlafengehen Ihre Haut mit einer reinigenden Lotion, im Beratungsgespräch erhalten Sie eine entsprechende namentliche Empfehlung des Präparates.

In unserer Klinik wird am Behandlungstag eine Mitarbeiterin Ihre Haut nochmals gründlich reinigen und vorbereiten. Dann wird das für Sie ausgewählte Gel-Präparat auf die zu behandelnden Stellen schrittweise aufgetragen, teils auch in mehreren Schichten. Wenn der gewünschte Effekt an der Haut ersichtlich ist, werden die Gelreste wieder entfernt bzw. neutralisiert. Der Zeitaufwand für Sie beträgt meist nicht mehr als eine halbe Stunde.

Die Haut kann nach dem Peeling, wie nach einem Sonnenbad, gerötet aussehen und überwärmt sein, was ganz normal ist. An diesem Tag sollten Sie auf Sport und Sauna verzichten und ggf. nur nach Rücksprache mit unserer behandelnden Fachkraft eine spezielle, mattierende Creme auftragen.

Diese Behandlung sollte in der Regel ca. 3-5 mal in einem Abstand von 1-4 Wochen wiederholt werden.   

Ist man nach einem Peeling gesellschaftsfähig?

Ja, man kann am gleichen Tag nach der Behandlung normal arbeiten. Die Haut kann gegebenenfalls in den ersten Tagen nach der Behandlung gerötet sein und sich leicht schuppen. Ist das der Fall, sollten die Patienten diese Schuppen nicht abziehen, da es sonst zu bräunlichen Pigmentflecken kommen könnte.  

Welche Hautveränderungen kann man mit einem medizinischen Peeling behandeln?

Das Einsatzgebiet unserer Peelingpräparate ist sehr vielfältig. Wir verwenden diese sehr häufig zur:

  • Auffrischung altersbedingter Fältchen und chronisch-lichtgeschädigter Haut (aktinische Keratose),
  • allgemeinen Stimulation des Hautstoffwechsels zur Hauterneuerung,
  • Behandlung der Akne vulgaris und Komedoakne,
  • Verbesserung von Hyperpigmentierungen im Alter und in der Schwangerschaft,
  • Eliminierung von Pickeln und Mitessern.

 

Warum ist es sinnvoll ein Peeling möglichst in der sonnenarmen Zeit durchzuführen?

In den Jahreszeiten, in denen wir im Freien mehr UV-Strahlung ausgesetzt sind und uns draußen mehr bewegen, sind die Hautdurchblutung und der Stoffwechsel besser angeregt. Diese beiden Aspekte führen  zu einer schnelleren Hauterneuerung. Daher sind Peelings bei den allermeisten Patienten in dieser Jahreszeit nicht sinnvoll und erforderlich. In den Herbst-, Winter- und Frühlingsmonaten hingegen stressen kalte und trockene Luft unsere Haut, welche weniger durchblutet wird und weniger Nährstoffe und Sauerstoff erhält. Der Teint wirkt folglich fahl und grau. Dann ist die ideale Zeit für ein Peeling, um die Hautqualität zu verbessern.

Wer sich dennoch in den Sommermonaten peelen lassen möchte, muss einen Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor (mindestens 30) einsetzen, andernfalls können sehr störende Hyperpigmentierungen entstehen.

Sie haben noch weitere Fragen zum Thema Peeling? Informieren Sie sich über den weiteren Ablauf eines medizinischen Peelings oder erfahren Sie auf unserem Tumblr-Account mehr zum richtigen Verhalten nach einem medizinischen Peeling.

Kontaktieren Sie uns gerne über unser Kontaktformular, via Telefon oder per Email. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Dr. med. Daniel Talanow

Stand: 01.09.2017

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