Laserstraffung – Hautstraffung ohne große sichtbare Narben
Eine straffere Haut und klarere Konturen müssen nicht immer eine klassische Straffungsoperation mit längeren Hautschnitten und entsprechenden Narben erfordern. Mit der minimalinvasiven Laserstraffung bieten wir Ihnen in der e-sthetic® Privatklinik in Essen eine moderne Möglichkeit, erschlafftes Gewebe gezielt zu behandeln und die Haut von innen zu straffen.
Hierfür setzen wir den modernen LEONARDO® DUAL 45 Diodenlaser ein. Die Laserenergie wird über eine sehr feine Faser gezielt unter die Haut geleitet. Dort bewirkt die kontrollierte Wärmeentwicklung eine Kontraktion vorhandener Kollagenfasern und stimuliert gleichzeitig Prozesse der Kollagenneubildung.
Die Laserstraffung kann – abhängig von der individuellen Ausgangssituation – als eigenständige minimalinvasive Straffungsbehandlung oder in Kombination mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) durchgeführt werden.
Ziel der Behandlung ist immer ein natürlich wirkendes Ergebnis mit harmonischeren Konturen und möglichst geringer Narbenbildung.
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Wie funktioniert die Laserstraffung?
Der LEONARDO® DUAL 45 arbeitet mit zwei Wellenlängen von 980 nm und 1470 nm. Über eine dünne Laserfaser kann die Energie kontrolliert in das Gewebe eingebracht werden.
Durch die gezielte Erwärmung des Gewebes können sich Kollagenfasern unmittelbar zusammenziehen. Gleichzeitig wird ein längerfristiger Umbau des Bindegewebes angeregt. Dieser Prozess kann dazu beitragen, die Hautstruktur und Hautelastizität in den folgenden Wochen und Monaten weiter zu verbessern.
Ein wesentlicher Vorteil ist der minimalinvasive Zugang: Im Gegensatz zu einer klassischen operativen Hautstraffung sind keine langen Hautschnitte erforderlich. Die Laserfaser wird über sehr kleine Zugänge eingebracht, sodass in der Regel nur minimale, später kaum wahrnehmbare Narben zurückbleiben.
Welche Bereiche können mit einer Laserstraffung behandelt werden?
Die Behandlung eignet sich insbesondere für kleinere bis mittelgroße Regionen mit leichter bis mittelgradiger Hauterschlaffung.
Mögliche Behandlungsregionen sind unter anderem:
- Gesicht und untere Gesichtskontur
- Kinn und Doppelkinn
- Wangen- und Kieferlinie
- Hals
- Oberarme
- Bauch
- Hüften und Flanken
- Oberschenkel
- Kniebereich
- weitere ausgewählte Körperregionen mit erschlafftem Gewebe
Welche Region sinnvoll mit dem Laser behandelt werden kann, hängt immer vom individuellen Hautüberschuss, der Hautqualität und dem vorhandenen Unterhautfettgewebe ab.
Für wen eignet sich die Laserstraffung?
Die Laserstraffung kann insbesondere interessant sein, wenn Sie sich eine sichtbar definiertere Kontur wünschen, eine klassische Straffungsoperation aber noch nicht notwendig oder von Ihnen nicht gewünscht ist.
Typische Indikationen sind:
- leichte bis mittelgradige Hauterschlaffung
- nachlassende Hautelastizität
- erschlaffte Kinn- und Halskontur
- Doppelkinn mit zusätzlichem kleinen Fettdepot
- beginnende Erschlaffung an Oberarmen oder Oberschenkeln
- erschlafftes Gewebe im Bereich des Bauches
- kleinere, hartnäckige Fettdepots in Verbindung mit einem Straffungswunsch
- Wunsch nach einer minimalinvasiven Alternative zu einer größerenStraffungsoperation
- zusätzlicher Straffungsbedarf im Rahmen einer Fettabsaugung
Laserstraffung und Fettabsaugung – eine sinnvolle Kombination
Besonders interessant ist die Kombination der Laserstraffung mit einer Fettabsaugung.
Bei einer klassischen Liposuktion wird überschüssiges Fettgewebe gezielt entfernt und die Körperkontur neu geformt. Besteht gleichzeitig eine verminderte Hautelastizität, kann die zusätzliche Laserbehandlung dazu beitragen, die Straffung des Gewebes zu unterstützen.
Dadurch können wir in geeigneten Fällen zwei Behandlungsziele miteinander verbinden: Reduktion störender Fettdepots und zusätzliche Straffung der darüberliegenden Haut.
Ob eine reine Laserstraffung ausreichend ist, eine Kombination mit einer Fettabsaugung sinnvoll erscheint oder eine klassische operative Straffung das bessere Verfahren darstellt, lässt sich erst nach einer persönlichen Untersuchung zuverlässig beurteilen.
Welche Vorteile bietet die Laserstraffung?
Die minimalinvasive Laserstraffung verbindet moderne Lasertechnologie mit den Möglichkeiten der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie.
Zu den möglichen Vorteilen gehören:
- minimalinvasives Behandlungsverfahren
- keine langen Hautschnitte
- entsprechend geringe Narbenbildung
- gezielte Behandlung ausgewählter Regionen
- kontrollierte Energieabgabe im Gewebe
- Straffung und Stimulation der Kollagenneubildung
- Verbesserung von Hautelastizität und Kontur
- als alleinige Behandlung möglich
- mit einer Fettabsaugung kombinierbar
- im Vergleich zu größeren Straffungsoperationen in geeigneten Fällen geringere Belastung und kürzere Erholungsphase
Ist die Laserstraffung sicher?
Der LEONARDO® DUAL 45 ist ein medizinisches Lasersystem, das eine kontrollierte und präzise Energieabgabe ermöglicht. Die minimalinvasive Technik ist bei fachgerechter Anwendung ein etabliertes Verfahren mit dem Ziel, das umliegende Gewebe möglichst zu schonen.
Wie bei jedem medizinischen Eingriff sind jedoch auch bei einer Laserstraffung Nebenwirkungen und Komplikationen nicht vollständig auszuschließen. Vorübergehend können beispielsweise Schwellungen, Blutergüsse, Rötungen, Spannungsgefühle oder Veränderungen der Hautsensibilität auftreten. Selten sind unter anderem Infektionen, Konturunregelmäßigkeiten, Pigmentveränderungen, thermische Gewebeschäden oder länger anhaltende Sensibilitätsstörungen möglich.
Deshalb sind für uns eine sorgfältige Untersuchung, die richtige Indikationsstellung, eine fachgerechte Durchführung und eine konsequente Nachsorge entscheidend.
Dr. med. Daniel Talanow berät Sie vor der Behandlung persönlich und bespricht mit Ihnen ausführlich, ob eine Laserstraffung für Ihre individuelle Ausgangssituation geeignet ist.
Häufige Fragen zur Laserstraffung
Bei leichter bis mittelgradiger Hauterschlaffung kann die Laserstraffung eine interessante minimalinvasive Alternative sein. Bei einem ausgeprägten Hautüberschuss, beispielsweise nach einer starken Gewichtsabnahme kann dagegen weiterhin eine operative Straffung mit Entfernung überschüssiger Haut notwendig sein. Welche Methode sinnvoll ist, entscheidet sich anhand des individuellen Befundes.
Für das Einbringen der feinen Laserfaser sind lediglich sehr kleine Zugänge erforderlich. Lange Schnitte wie bei einer klassischen Straffungsoperation werden nicht benötigt. Dadurch ist die Narbenbildung in der Regel sehr gering. Eine vollständige Garantie für eine unsichtbare Narbe kann allerdings bei keinem invasiven Verfahren gegeben werden.
Ja, der Bereich unterhalb des Kinns sowie die Kinn-Hals-Kontur gehören zu den möglichen Anwendungsregionen. Besteht zusätzlich ein lokales Fettdepot, kann je nach Befund eine Kombination aus Fettreduktion beziehungsweise Fettabsaugung und Laserstraffung sinnvoll sein.
Bei einer leichten bis mittelgradigen Erschlaffung kann eine minimalinvasive Laserstraffung des Halses infrage kommen. Bei deutlich überschüssiger Haut oder ausgeprägten Veränderungen der tieferen Strukturen kann dagegen eine operative Halsstraffung das geeignetere Verfahren sein.
Ja. Gerade die Kombination kann sinnvoll sein: Durch die Fettabsaugung wird störendes Fettgewebe reduziert und die Kontur modelliert. Die zusätzliche Laserbehandlung kann die Straffung und den Umbau des darüberliegenden Gewebes unterstützen.
Durch die kontrollierte Wärme kann bereits während der Behandlung eine Kontraktion von Kollagenstrukturen entstehen. Der weitere Umbau des Gewebes benötigt jedoch Zeit. Das Ergebnis entwickelt sich deshalb über Wochen und Monate weiter.
Die durch die Behandlung erreichten Veränderungen können langfristig bestehen. Der natürliche Alterungsprozess von Haut und Bindegewebe wird dadurch allerdings nicht gestoppt. Auch Gewichtsschwankungen, Lebensstil und die individuelle Hautqualität beeinflussen die Dauer des Ergebnisses.
Die Behandlung wird je nach Umfang und Region mit einem individuell geeigneten Anästhesieverfahren durchgeführt. Während des Eingriffs soll dadurch eine möglichst angenehme Behandlung gewährleistet werden. In den ersten Tagen danach können Spannungsgefühle, Druckempfindlichkeit oder ein muskelkaterähnliches Gefühl auftreten.
Das hängt wesentlich von der behandelten Region und dem Umfang des Eingriffs ab. Schwellungen und kleinere Blutergüsse sind insbesondere in den ersten Tagen möglich. Im persönlichen Beratungsgespräch erhalten Sie eine realistische Einschätzung der zu erwartenden Erholungszeit.
Bei einem leichten bis mäßigen Verlust der Hautelastizität kann eine Laserstraffung sinnvoll sein. Bei einem ausgeprägten Hautüberschuss oder einer sogenannten Hautschürze reicht die Laserbehandlung in der Regel nicht aus. Hier kann eine operative Bauchdeckenstraffung erforderlich sein.
Beide Verfahren verfolgen unterschiedliche Ziele. Eine Fettabsaugung dient in erster Linie der gezielten Entfernung von Fettzellen und der Konturierung. Die Laserstraffung zielt vor allem auf die Straffung und Verbesserung des Gewebes. Bei vielen Patienten kann deshalb gerade die Kombination beider Methoden sinnvoll sein.
Entscheidend sind unter anderem die Qualität und Elastizität Ihrer Haut, das Ausmaß des Hautüberschusses, vorhandene Fettdepots und Ihr gewünschtes Ergebnis. Eine verlässliche Empfehlung ist daher erst nach einer persönlichen Untersuchung möglich.
Persönliche Beratung bei Dr. med. Daniel Talanow
Keine Haut und kein Körper sind gleich. Deshalb steht vor jeder Laserstraffung in der e-sthetic® Privatklinik eine ausführliche persönliche Beratung und Untersuchung.
Dr. med. Daniel Talanow, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Leiter der e-sthetic® Privatklinik in Essen, bespricht mit Ihnen Ihre Wünsche und zeigt Ihnen offen, welche Behandlungsmöglichkeiten für Ihre individuelle Situation sinnvoll sind.
Dabei kann die Empfehlung von einer alleinigen Laserstraffung mit dem LEONARDO® DUAL 45 über die Kombination aus Laserstraffung und Fettabsaugung bis hin zu einer klassischen operativen Straffung reichen.
Das Ziel ist nicht die größtmögliche Veränderung, sondern eine Behandlung, die zu Ihrem Körper, Ihren Vorstellungen und Ihren anatomischen Voraussetzungen passt.
