Blogbeiträge der Schönheitschirurgie e-sthetic in Essen

Eine Bruststraffung: Was ist das?

Bruststraffung als Behandlung für hängende Brüste

Unter einer Bruststraffung – unter Medizinern auch Mastopexie genannt - versteht man eine Rekonstruktion von erschlafften, hängenden Brüsten. Durch die Straffung soll die Brust wieder eine jugendliche Form erhalten, mit einem volleren Dekolleté sowie höher sitzenden Brustwarzen. Gleichzeitig können durch eine Mastopexie auch Ungleichheiten der Brüste ausgeglichen bzw. angeglichen werden. Es bietet sich sehr häufig an, eine gewünschte Brustvergrößerung mit einer Bruststraffung oder eine Brustverkleinerung mit einer Bruststraffung zu verbinden.

 

​Warum sollte ich eine Bruststraffung vornehmen lassen?

Schon immer nahm die Attraktivität eines wohlgeformten Körpers eine wichtige Rolle ein, insbesondere in der Partnerschaft und Sexualität. Die Venus von Willendorf, eines der ältesten bekannten Kunstobjekte mit einem Alter von rund 30.000 Jahren, stellt eine nackte Fruchtbarkeitsgöttin dar. Von den fortschrittlichen Kulturen Griechenlands und Roms sind erotische Körperdarstellungen an Wänden, auf Amphoren, Fresken und dergleichen überliefert. Stets spielte dabei auch die Körper-Ästhetik eine wichtige Rolle.

Untersuchungen haben ergeben, dass sowohl für Männer als auch für Frauen eine schöne Brust ein wichtiger Aspekt eines schönen Frauenkörpers ist. Wieso genau dies der Fall ist, ist nicht vollends bekannt, am ehesten sind es wohl evolutionsbiologische Gründe.

Der britische Zoologe Desmond Morris stellte die These auf, dass Brüste als „Ersatz für den Hintern“ dienen. Als unsere Vorfahren sich im Zuge der Evolution aufrichteten, verlor das Hinterteil seine Wirkung, da es nicht mehr so exponiert und in Augennähe war. Als Ersatz für diesen visuellen Reiz bildeten sich - nach dieser Theorie - die Brüste hervor. Diese befinden sich näher an der neuen Augenhöhe, empfinden aber auch die “alte” Form nach.

Durch eine Bruststraffung sind wir heutzutage in der Lage, eine erschlaffte Brust (z.B. nach einer Schwangerschaft) wieder ansprechender zu gestalten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie fühlen sich in Ihrem Körper wohler und schöpfen neues Selbstvertrauen. Zudem wird Ihr neues Dekolleté von Ihrem Umfeld sicherlich positiv wahrgenommen.

 

Die Geschichte der Brustchirurgie

Da die weibliche Brust einen enormen Einfluss auf das Erscheinungsbild hat, verwundert es nicht, dass bereits seit Mitte des 17. Jahrhunderts chirurgische Eingriffe an der weiblichen Brust dokumentiert sind. Nachdem Alfred-Armand-Louis-Marie Velpeau im Jahr 1854 die Erschlaffung der Brust - die sogenannte Ptosis - detailliert beschrieb, kamen noch vor Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Behandlungsmethoden auf.

Diese wurden daraufhin immer weiter verfeinert, um optimale, ansprechende Ergebnisse möglichst narbensparend zu erzielen. Das ist insbesondere bei dem Verfahren nach der belgischen Chirurgin Madeleine Lejour der Fall. Hier wird der Schnitt lediglich um den Warzenhof herum und von diesem senkrecht nach unten bis zur Brustumschlagsfalte geführt.

 

Wie sieht der Ablauf einer Bruststraffung aus?

Zunächst findet ein etwa einstündiges, ausführliches Beratungsgespräch mit dem behandelndem Plastischen Chirurgen und Klinikleiter, Dr. Daniel Talanow, statt. Dabei wird Ihr Gesundheitszustand aufgenommen sowie Ihre Brust exakt vermessen. Zudem definieren Sie​ ​gemeinsam mit Dr. Talanow die gewünschte Form und Größe der Brust, die sie durch die Operation bekommen soll.

Auf dieser Grundlage - körperliche Voraussetzungen sowie Ihre Wünsche - stellt Ihnen Dr. Talanow verschiedene Möglichkeiten der Bruststraffung vor und spricht eine individuelle Empfehlung aus. Selbstverständlich geht er dabei auch gezielt auf Ihre persönlichen Fragen ein.

 

​Welche verschiedenen Optionen gibt es bei einer Bruststraffung?

Wie eingangs bereits erwähnt, werden Brustraffungen oft mit ​Brustvergrößerungen​ oder auch Brustverkleinerungen​ kombiniert. So ist es möglich, durch den Einsatz von Implantaten beziehungsweise dem Entnehmen von​ ​Fett- und Drüsengewebe eine ästhetisch ansprechende Form der Brust zu erschaffen. Je nachdem, welche körperlichen Voraussetzungen und Wünsche Sie mitbringen, verlangt eine Straffung der Brust eine sehr individuelle Behandlung. So wird bei einer Bruststraffung in der Regel durch bestimmte Schnittmuster überschüssige Haut entfernt.

Es gibt hier eine Vielzahl an Behandlungstechniken - wiederum abhängig von Beschaffenheit und Wunschform. Auf diesem Wege verbleibt bei kleineren Straffungsbehandlungen lediglich eine dezente Narbe um den Vorhof. In den meisten Fällen kommt in der e-sthetic Praxisklinik eine modifizierte Lejour-Technik zum Einsatz mit einem innovativen Drüsenlift bzw. einem sogenannten „inneren BH“. Dabei bleibt eine senkrechte Narbe unterhalb sowie um den Vorhof zurück. Bei stark hängenden Brüsten wird mithilfe eines T-Schnitts im unteren Bereich der Brust zusätzlich Haut entnommen.

Durch das Entfernen überschüssiger Haut wird die Spannung an der Brust erhöht, was sich auch direkt auf die Brustform auswirkt. Auch die Position der Brustwarze wird in diesem Schritt neu definiert. Bei einer gleichzeitigen Brustvergrößerung allerdings ist eine vermehrte Entfernung von Haut unter Umständen nicht nötig, da durch das erhöhte Brustvolumen auch die Spannung in der Haut steigt.

 

Wie lange dauert der Heilungsprozess nach der Bruststraffung?

Nach der Operation legen wir Ihnen einen Spezial-BH an, um Bewegungen im Gewebe zu reduzieren und eine rasche Heilung mit möglichst geringer Narbenbildung zu gewährleisten. Wir behalten Sie zunächst für etwa eine halbe bis eine Stunde in unserem hochmodernen Aufwachraum, um Ihre Kreislaufwerte genau zu beobachten. Anschließend bringen wir Sie auf Ihr sehr komfortabel ausgestattetes Zimmer. Eine äußerst kompetente und erfahrene Krankenschwester kümmert sich dort um Ihr persönliches Wohl. Nach der Visite von Dr. Talanow am Folgetag sowie der schmerzfreien Entfernung der Wunddrainagen dürfen Sie von einer Begleitperson abgeholt werden und haben bereits Ihre weiteren Wundkontrolltermine vereinbart.

In der Regel führen wir in der ersten, zweiten und sechsten Woche nach der Bruststraffung Befundkontrollen durch. Die Fäden sind auflösbar und müssen nicht gezogen werden, lediglich ein über der Haut stehender Knoten wird schmerzfrei entfernt. Um die Narbenbildung möglichst gering zu halten, sollten Sie den Spezial-BH bis zursechsten Woche tragen. Im ersten Monat befindet sich das Hauptvolumen Ihrer Brust noch weit oben, anschließend normalisiert sich dies auf ein Normalmaß. Da weiches Brustgewebe im Lauf der Zeit wieder sinkt, ist diese Überkorrektur zunächst nötig. Nach frühestens etwa 9 Monaten ist das gewünschte Resultat zu erwarten.

Im Anschluss folgen weitere Nachkontrollen nach drei und sechs Monaten, um ein optimales Ergebnis zu gewährleisten.
Sie haben Interesse an einer Bruststraffung? Dann melden Sie sich einfach direkt in unserer ​Praxisklinik​ und vereinbaren ein unverbindliches Beratungsgespräch mit uns!


Ihr Dr. med. Daniel Talanow


Stand: 09.12.2016

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