Blogbeiträge der Schönheitschirurgie e-sthetic in Essen

Bester Schönheitschirurg / Bester Plastischer Chirurg – Gibt es das?

Der beste Schönheitschirurg! Der beste Plastische Chirurg! - Gibt es das eigentlich?

Setzt man sich mit dem Thema Schönheitschirurgie auseinander, möchten man natürlich zu einem Arzt gehen, bei dem man sich bestens aufgehoben fühlt und hofft, dass er/sie auch wirklich gut ist.
Gibt es da eigentlich den “besten Beauty Doc” oder gar “die beste Schönheitsklinik”? Die Antwort direkt zu Beginn: NEIN! Den besten Schönheitschirurgen oder Plastischen Chirurgen gibt es aus verschiedensten Gründen nicht!

Hiermit könnten wir unser Statement hier und jetzt beenden! Aber wir möchten mit diesem Artikel gerne unseren Standpunkt nachvollziehbar darstellen, um den Lesern nützliche Gedanken für ihre Arztauswahl geben zu können. Dabei greift der Klinikleiter der Essener e-sthetic® Privatklinik Dr. med. Daniel Talanow, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, auf seine Erfahrungen aus über 20 Jahren Tätigkeit in diesem Bereich zurück.

Im Folgendem werden dabei die wichtigsten Einflussfaktoren unter die Lupe genommen:

  • Die Facharztbezeichnung
  • Bewertungsportale
  • Medien / TV /social media
  • Die subjektive Beurteilung von Schönheit & von Behandlungs-Ergebnissen

Die Facharztbezeichnung

Die Plastische und Ästhetische Chirurgie wird häufig auch als Schönheitschirurgie, Kosmetische Chirurgie oder Dermato-Kosmetische Chirurgie bezeichnet. “Schönheitschirurg” darf sich hierbei in Deutschland leider jeder approbierte Arzt und ohne spezielle Fachkenntnisse nennen. Hingegen ist die Bezeichnung “Plastischer und Ästhetischer Chirurg” formal-juristisch geschützt und ein objektives Qualitätsmerkmal.  Das bedeutet, dass man für diese Benennung als “Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie” zunächst an einer von der Ärztekammer zugelassenen Klinik bzw. einem entsprechend legitimierten Plastischen Chirurgen im ambulanten Bereich ausgebildet werden muss.

Zurzeit sieht hier die Weiterbildungsordnung vor, dass zunächst zwei Jahre in der Allgemeinen Chirurgie abgeleistet werden sollten (“common trunk”), anschließend noch weitere vier Jahre in einer konzessionierten Abteilung für Plastische Chirurgie, also insgesamt mindestens 72 Monate. Erst nach einer erfolgreich abgelegten Prüfung vor einer zuständigen Ärztekammer ist es erlaubt, sich Plastischer Chirurg nennen zu dürfen. 

Bewertungsportale

Auf der Suche nach dem “besten Beautydoc” lesen viele Interessierte auch Bewertungen auf diversen Onlineportalen. In den vermutlich meisten Fällen kann man sich hier auf ehrliche Bewertungen verlassen. Die Neutralität solle dabei anbieterseitig garantiert werden durch beispielsweise die Angabe einer persönlichen E-Mail-Adresse und eines anzuklickenden “Captcha”-Feldes, dass die Person als einen Menschen und realen Patienten ausweist, um computergesteuerte Beeinflussungen zu unterbinden.

Bei zahlreichen Portalen können zudem Ärzte andere Kollegen bewerten und hervorheben, was die Ranking-Position bei z.B. Google verbessern kann. Leider gibt es auch hier schwarze Schafe unter den Ärzten und Kliniken, die in großem Stil “Bewertungen mit 5 Sternen” und rühmenden Texten kaufen. Das ist in Deutschland tatsächlich möglich und “erlaubt”. Es ist eher eine ethische Frage, ob sich Ärzte auf solche Rezensionen einlassen und mit ihnen “leben” können. Die Agenturen, die diese Dienstleistung anbieten, preisen dies vereinzelt auch als “Notwehr” gegen schlechte Arztbewertungen an. Ein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal zwischen einer reellen und einer gekauften Bewertung gibt es derzeit nicht.  

 

Medien / TV / social media

Die Außendarstellung der Plastischen Chirurgen und Schönheitschirurgen hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten grundlegend verändert. Vor ca. 20 Jahren war die Eigenwerbung eher zurückhaltend, weniger anpreisend, mehr faktenbasiert und weniger kommerziell getrieben.

Objektive TV-Sendungen über die Plastische und Ästhetische Chirurgie finden sich heute kaum noch, man bekommt in Gesprächen und Diskussionen eher die Rückmeldung, dass die Zuschauer von solchen Formaten aus der Schönheitschirurgie übersättigt sind und auch “spektakuläre” Eingriffe meist nicht mehr die erhoffte Aufmerksamkeit erhalten. In manchen Boulevard-Sendungen bekannter Privatsender werden zahlreich Statements von sogenannten “Experten” der Plastischen Chirurgie gezeigt, welche oft in Fachkreisen jedoch nicht zu diesen gezählt werden. So gibt es auch hier eine deutliche Verzerrung der Realität bzgl. der Professionalität und Seriosität von Schönheitschirurgen.

Auch ist eine signifikante Verlagerung der Werbung von den Printmedien hin zu Social Media zu beobachten. Heute sehen wir gerade jüngere “Beauty Docs”, welche zum Teil sehr aggressiv und ohne fundierte Kenntnisse und Erfahrungen Schönheitseingriffe durchführen und dies vereinzelt auch mit einer gewissen Selbstüberschätzung in den Medien zeigen. Besonders deutlich wird dies im Social Media Bereich, insbesondere in den Kanälen, welche gerade die jüngeren Zielgruppen ansprechen und die in ihrer Reichweite unschlagbar groß sind.

Hier könnte besonders schnell der Eindruck entstehen, dass gewisse Ärzte “Die Besten” seien. Wir empfehlen daher, für die richtige Arztwahl sich nicht ausschließlich über Social Media zu erkundigen, sondern verschiedenste Plattformen in ihrer Gesamtheit zu betrachten.

Die subjektive Beurteilung von Schönheit und von Behandlungs-Ergebnissen

Jeder kennt solche Tage, an denen man in den Spiegel schaut und sich denkt: “Heute sehe ich wirklich gut aus!” oder “Ach du meine Güte, so kannst du nicht auf die Straße gehen!”
Was möchten wir damit sagen? Wir alle haben eine eigene, subjektive Meinung über unser Aussehen. Und gerade beim medizinischen Thema Beauty OP`s gehen die Geschmäcker sehr weit auseinander. Zudem spielen aktuelle Trends, die Mode und bekannte Persönlichkeiten/Idole als Leitfiguren eine zentrale Rolle für die Prägung eines Schönheitsideals.

Hier ein paar sinnbildliche Gegenüberstellungen von gegensätzlichen Wünschen, welche die Patienten in einer Beratung bei einem Plastischen Chirurgen oft äußern:

  • Stupsnase vs. natürliche Nase
  • Herstellung eines Wangengrübchen (Bichatektomie) vs. Beseitigung von Grübchen (z.B. Hyaluronsäure-Unterspritzung)
  • Schlauchbootlippen vs. Lippenverkleinerung
  • gemachte, stehende Brüste vs. natürliche Brüste
  • V-förmiges Gesicht vs. ovaläres Gesicht
  • Kim Kardashian Po vs. flacher Po
  • etc.

Die Idealvorstellungen von Schönheit variieren also derart stark, dass es folgerichtig nicht möglich ist, eine allgemeingültige Aussage zu treffen, was nun das beste Ergebnis nach einer ästhetischen Behandlung oder Operation ist!

Die e-sthetic Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Essen steht für höchste Qualität bei allen schönheitschirurgischen Behandlungen. Wir evaluieren dabei Ihren persönlichen Schönheitswunsch und passen typgerecht unsere Behandlungen entsprechend Ihrer Anatomie an.

 

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne unter der Telefonnummer: +49 (0)201 857 879 80 oder senden uns eine E-Mail an: info@e-sthetic.de

 

e-sthetic® | Ihre Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Ärztliche Leitung Dr. med. Daniel Talanow

 

Stand: 20.12.2020

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